Winterhorn
Von Hospental auf einen tollen Aussichtsberg
ca. 2 Minuten LesezeitFür das erste Wochenende des Jahres suche ich nach einer Skitour, die sich gut alleine machen lässt, trotzdem einige Höhenmeter Aufstieg und Abfahrt beinhaltet, und eine schöne Aussicht bietet. Das Winterhorn habe ich schon länger auf dem Radar - heute ist es nun so weit.
Ich wähle eine frühe Zugverbindung ab Zürich, sodass ich bereits um 9 Uhr auf der gesperrten Gotthard-Passstrasse in Hospental starten kann.

Nach einigen Metern auf der Strasse zweige ich bald nach Süden ab und folge den Aufstiegspuren (die "richtige" Route führt erst nach dem Hospentaltunnel zum Berg hoch).
Noch ist es kalt, schattig, und auch neblig - doch die Bewegung wärmt den Körper. Man steigt zuerst durch buschiges Gelände hoch bis zur ehemaligen Mittelstation des ehemaligen Skigebiets, und folgt von dort ziemlich konstant den Masten der Skianlage.

Unterdessen kommt die Sonne hervor und der Nebel verzieht sich - eine tolle Aussicht tut sich auf. Heute sind ziemlich viele Leute am Berg unterwegs, die sich aber gut verteilen; so kommt kein Dichtestress auf.
Beim Skidepot angekommen, schnalle ich die Skier auf den Rücken und trage sie, wie viele andere heute, bis zum Gipfel hoch.


Nach der Gipfelrast mache ich mich bald einmal an die Abfahrt - die direkte Abfahrt über die Westflanke bietet sich heute gut an. Der Schnee ist schon ziemlich verfahren - vieles fühlt sich eher wie Pistenfahren an. Entsprechend dauert es auch nicht lange, bis ich wieder in Hospental stehe und auch gleich den nächsten Zug nach Hause erwische.
- Datum
5. Januar 2020
- Region
Uri
- Teilnehmer
Alex
- Höhenmeter
1200m Aufstieg
1200m Abstieg
- Distanz11km
- SchwierigkeitWS